Heute wird die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt eröffnet, am Sonntag nimmt sie den Betrieb auf. Ein historischer Tag, vor allem für die Bundesländer Kärnten und Steiermark. Steigen wir gemeinsam ein in eine neue Zukunft!
„Langsam wochs’ ma z‘samm“: Frei nach Wolfgang Ambros habe ich im Frühling, als wir mit der Intensivberichterstattung zur Koralmbahn in der „Kärntner Krone“ und der „Steirerkrone“ begannen, einen gemeinsamen Kommentar mit Hannes Mößlacher, Chefredakteur der „Kärntner Krone“, betitelt.
Wir erinnerten an die Auto-Weltreise, die es noch vor wenigen Jahrzehnten war, um von Klagenfurt nach Graz zu gelangen. Das hat sich durch die Pack-Autobahn längst deutlich verbessert. Eineinhalb Stunden muss man dafür aber allemal kalkulieren.
Öffentlich sind die Verbindungen zwischen der Steiermark und Kärnten bis heute eine einzige Katastrophe. Mit dem Bus zwei, mit der Eisenbahn überhaupt gleich drei lange Stunden. Und jetzt wird endlich alles anders, ganz anders!
Nur 41 Minuten fahren wir heute erstmals mit der Eisenbahn von der steirischen in die Kärntner Landeshauptstadt. Am Sonntag startet der fahrplanmäßige Betrieb. Wer aus dem Lavanttal in die Weststeiermark oder umgekehrt fährt, muss sich im Zug nicht einmal niedersetzen: In einer Viertelstunde erreicht man vom Bahnhof Weststeiermark St. Paul im Lavanttal Damit gilt nicht mehr „Langsam wochs’ ma z‘samm“, sondern vielmehr: „Mit Tempo 230 wochs’ ma z’samm“.
Kärnten und die Steiermark sind einander so nah wie noch nie. Ein Jubeltag für unsere beiden Bundesländer. Wir jubeln heute in der „Krone“ mit einem Koralm-Extra mit – unter dem Motto „Alles einsteigen“. Steigen wir Steirer und Kärntner gemeinsam ein in diese neue Zukunft!
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