Unter anderen hatte Rekordmeister FC Bayern München angekündigt, für die Torlinientechnik votieren zu wollen. Auch die deutschen Spitzenreferees hatten sich für die Einführung des bei der WM eingesetzten Systems Goal Control im Ligabetrieb ausgesprochen. "Bis auf Weiteres hat sich dieses Thema für uns damit erledigt", sagte Rauball nun.
Zu hohe Kosten Grund für Ablehnung
Eine große Rolle bei der Ablehnung vor allem im Unterhaus dürften die Kosten gespielt haben. Ein Kamerasystem wie das in England verwendete Hawk Eye oder das für die WM gebuchte Goal Control hätte jeden Verein rund 500.000 Euro für drei Jahre gekostet. Der Chip im Ball wurde mit rund 250.000 Euro für diesen Zeitraum veranschlagt.
"Die Kosten sind so exorbitant, dass das nicht tragbar ist", begründete Jörg Schmadtke, Geschäftsführer des Zweitliga-Spitzenreiters 1. FC Köln, seine Ablehnung. Aus Kostengründen hatte der DFB bereits zuvor erklärt, eine Torlinientechnologie nicht in den ersten Runden des DFB-Pokals einzusetzen, um die Amateurvereine vor erheblichen Ausgaben zu bewahren.








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