Nur 2:2 gegen den Letzten Braunschweig - weiter noch kein Sieg im Frühjahr! Da wurde es der Vereinsführung beim VfB Stuttgart zu viel, musste Trainer Thomas Schneider die Koffer packen. Und mit Huub Stevens (ehemals Red Bull Salzburg) wurde auch gleich sein Nachfolger präsentiert, der schon am Montag das Training leiten soll. Der 60-jährige Holländer muss Stuttgart wieder die Siegermentalität einimpfen.
Sein Vorgänger Schneider, dessen zwei Co-Trainer ebenso beurlaubt wurden, hatte noch nach dem 2:2 getönt: "Ich bin keiner, der wegrennt." Musste er auch nicht, er "wurde gegangen". Schneider verließ die Geschäftsstelle am Sonntagvormittag nach nur sechs Monaten und zehn Tagen im Amt. Von der aufgeheizten Stimmung des Vortages, als Sportvorstand Fredi Bobic, Präsident Wahler und Finanzchef Ulrich Ruf die Anhänger beruhigen mussten, war wenig zu spüren. Mit 20 Zählern belegt der Traditionsverein den 15. Platz unmittelbar vor dem punktgleichen Hamburger SV. Zehn Spiele vor Saisonende war die Geduld mit dem Ex-VfB-Profi nun aufgebraucht.
Ohne Österreichs Teamspieler Martin Harnik hätte es gegen Schlusslicht Braunschweig sogar eine Pleite gegeben. Er legte nach dem 0:1 per Kopf den Ausgleich vor, machte das 2:1 mit einem prächtigen Volley.








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