Selbst lenken können viele Autos schon lange, bisher musste man aber in den allermeisten Fällen (außer im Ford Mustang Mach-E) zumindest eine Hand am Lenkrad haben. Ford rollt die Ausnahme nun in der Breite aus. Bei BMW beginnt diese Ära erst mit dem neuen iX3.
Ford bietet seine Autobahnpilot-Technik „BlueCruise“ nun in der Breite an. Nach dem Mustang Mach-E kommt das teilautomatisierte Fahrerassistenzsystem nun auch Fahrern von Puma, Puma Gen-E, Kuga und Ranger PHEV zugute.
130 km/h ohne Hand am Steuer
In den genannten Modellen kann der Fahrer auf bestimmten Autobahnabschnitten (in Österreich fast flächendeckend) bis Tempo 130 die Hände vom Lenkrad nehmen, muss aber den Verkehr weiterhin permanent beobachten. Das Auto hält Tempo und Spur, bei Hindernissen bremst der Wagen selbstständig.
BlueCruise ist bereits seit 2023 für den elektrischen Mustang Mach-E verfügbar. Es handelt sich um eine Art Level-2-Plus- oder Level-2-Hands-off-System. Anders als bei Level-3-Systemen darf der Fahrer sich nicht dauerhaft vom Verkehr abwenden und etwa Zeitung lesen. Stattdessen muss er die Straße im Blick halten.
Im Ford Mustang Mach-E ist die Technik aktuell 90 Tage kostenfrei nutzbar, alternativ kann sie für 1450 Euro dauerhaft aktiviert werden. Wie das Preismodell bei den neuen Modellen aussieht, ist noch offen.
Freihändig fahren bei BMW
Bei BMW kommt ein solches System erstmals im neuen iX3, anschließend in weiteren Fahrzeugen. Die Münchner haben jüngst getönt, dass sie „als erster Hersteller in Deutschland“ diese Zulassung erhalten haben. Das ist strenggenommen richtig, weil Fahrer des iX3 in Ländern, wo das Assistenzsystem zugelassen ist (also auch in Deutschland und Österreich), dieses generell auf Autobahnen nutzen dürfen, nicht nur auf ausgewählten Strecken. Faktisch macht es aber keinen großen Unterschied, weil es kaum ausgenommene Streckenabschnitte gibt.
Vorteil bei BMW: Zum Spurwechsel reicht die Bestätigung per Blick in den Rückspiegel.
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