Als Erster

Ford darf in Österreich jetzt freihändig fahren

Motor
09.08.2024 10:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Ford Mustang Mach-E ist das erste Auto, indem man während der Fahrt tatsächlich die Hände vom Lenkrad nehmen darf. Nach der Zulassung durch die Europäische Kommission darf das „BlueCruise“ genannte System ab sofort in insgesamt 15 europäischen Ländern genutzt werden inklusive Österreich.

Aber Achtung: Bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, in seinem Ford freihändig zu fahren – nein, einfach so ist das nicht erlaubt. Es muss BlueCruise an Bord und aktiv sein. Denn dann wird der Fahrer per Kamera überwacht. Schließlich muss er konzentriert auf die Straße schauen. Ansonsten passiert das Gleiche wie bisher, wenn man vom Lenkrad nicht erkannt wird: Das System schaltet sich ab. Der Ford wird dann langsam bis zum Stillstand bremsen.

Auch wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, funktioniert BlueCruise nicht überall, es ist nur für sogenannte Blue Zones freigeschaltet. Das sind mehr als 133.000 Kilometer auf entsprechend gekennzeichneten Autobahnen in ganz Europa. So kann man zum Beispiel von Schweden bis nach Italien theoretisch durchgehend mit BlueCruise fahren, dabei fast 3000 Kilometer oder rund 25 Stunden am Stück freihändig zurücklegen.

Das kann BlueCruise
Wenn BlueCruise aktiviert ist, steuert das System die Lenkung, das Beschleunigen und Bremsen, die Spurpositionierung sowie den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, indem es die Straßenmarkierungen, Geschwindigkeitsschilder und sich entwickelnden Verkehrsbedingungen überwacht - von der höchstzulässigen Autobahngeschwindigkeit bis hin zum vollständigen Stillstand im Stau.

System wird auch nachgerüstet
BlueCruise ist ab sofort für alle aktuellen Mustang Mach-E verfügbar, die in Ländern mit Blue Zones sowie drei weiteren europäischen Ländern gekauft wurden. Darüber hinaus werden Besitzer von Mustang Mach-E früherer Modelljahre demnächst ein Software-Update erhalten, um nachträglich BlueCruise aktivieren zu können. Eine 90-Tage-Testversion ist kostenlos. So kann man ausprobieren, ob die neue Technik im Alltag tatsächlich etwas bringt. Schließlich darf man den Blick nicht von der Fahrbahn wenden.

Bisher gibt es Hands-free-Systeme von BMW und Mercedes - beide sind aber in Österreich nicht zugelassen.

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