Wer Mikroplastik hört, denkt üblicherweise an sich zersetzende Plastikflaschen, Kosmetika und Reinigungsmittel oder Reifenabrieb. Schätzungen zufolge stammt jedoch mehr als ein Drittel des weltweiten Mikroplastiks aus synthetischen Textilien. Wie dem Problem beizukommen wäre, woran es derzeit noch scheitert und warum Polyester per se nicht schlecht ist – Krone+ hat bei Claus Bretschneider, CEO der Modemarke „Breddy‘s“ und Experte für nachhaltige Kreislaufwirtschaft, nachgefragt.
Rund 19 Kilogramm Textilien werden nach Schätzungen von Global 2000 pro Jahr und Kopf in Österreich gekauft. Bei einem Durchschnittsgewicht von 320 Gramm pro Stück entspricht das 60 Kleidungsstücken jährlich, also mehr als einem pro Woche, die jeder und jede einzelne von uns kauft, rechnet die Umweltschutzorganisation vor. Ein Großteil dieser Textilien wird – aktuellen Zahlen der Non-Profit-Organisation Textile Exchange zufolge – aus synthetischen Fasern gefertigt; allen voran Polyester, das mittlerweile 59 Prozent der gesamten weltweiten Faserproduktion ausmacht.
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