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Verschwendung stoppen

Warum wir zu „hässlichem“ Paprika Ja sagen sollten

Burgenland
21.08.2025 08:00

Obwohl Gemüsebauern bei der Paprika-Ernte Mengeneinbußen erwarten, haben Exemplare, die nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen, keine Chance am Markt – selbst dann, wenn die Qualität passt. Etliche landen sogar im Müll. Können und wollen wir uns diese Verschwendung wirklich noch leisten?

Das Burgenland gilt als Paprikaland schlechthin. Österreichweit wird das bunte Fruchtgemüse auf 127 Hektar angebaut. 77 Hektar davon, also 60 Prozent, allein im Seewinkel. Weil das Nachtschattengewächs Wärme liebt und keine Temperaturen unter sieben Grad verträgt, erfolgt der Anbau meist in geschützten Folientunneln oder in Gewächshäusern.

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