Dompfarrer Toni Faber ist seit 14 Monaten ein stolzes Austria-Mitglied. Den Nervenkrimi in der heimischen Bundesliga verfolgt er übers Handy. Trainer Stephan Helm und Dominik Fitz wurden im Jänner gesegnet.
Durch eine schwere Holztüre geht’s in die Pfarrkanzlei, danach führt ein kurzer Weg direkt in sein Büro. Wo ein Austria-Trikot mit der Rückennummer acht (die an Klublegende Herbert Prohaska sowie das Symbol der Unendlichkeit erinnern soll) samt Fanschal kaum übersehbar ist, sofort ins Auge sticht. Toni Faber blickt mit Freude auf die violette Wäsch’, die an der Wand hinter seinem Schreibtisch ihren Fixplatz hat. Seit 10. März 2024 ist der Dompfarrer des Wiener Stephansdoms nämlich stolzes Austria-Mitglied. „Durch freundschaftliche Beziehungen habe ich ein Heimspiel besucht, bin vom faszinierenden Ambiente und den lässigen Fans in der Generali-Arena gleich gefesselt worden. Beim letzten Derby war ich live dabei – leider noch ohne Gästefans. Nach den unschönen Szenen in der Vergangenheit musste jedoch durchgegriffen werden. Trottel gibt’s aber nicht nur im Fußball, die habe ich auch selbst in der Kirche.“
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