Mit Ende März zogen die Vorarlberger Seilbahner eine vorläufige Bilanz der Wintersaison 2024/25: Trotz herausfordernder Witterung wurden im Schnitt 125,9 Betriebstage verzeichnet.
Die Freude am Skifahren und am Wintersport scheint nach wie vor ungebrochen zu sein. Das bestätigen die Zahlen der Vorarlberger Bergbahnen, einige Wochen vor Saisonende. „Besonders positiv ist dabei die Entwicklung der vergangenen Jahre zu beurteilen: So konnten kontinuierlich immer mehr Menschen für Skifahren und Schnee begeistert werden“, sagt Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen.
Besonders erfreulich: Die großen Skigebiete konnten ein Plus von 7,66 Prozent bei ihrem Winterumsatz erzielen. Und auch in den Kleinskigebieten blicken die Zuständigen auf eine äußerst erfolgreiche Wintersaison zurück. Dank optimaler Bedingungen in den niedrigen Lagen und hoher Nachfrage steigerten sie ihren Winterumsatz im Vergleich zum Vorjahr um beeindruckende 28,65 Prozent. Auch die Zahl der Ersteintritte verzeichnete mit einem Plus von 9,13 Prozent einen deutlichen Zuwachs.
Mit durchschnittlich 82,13 Betriebstagen pro Skigebiet wurde eine stabile und zuverlässige Saison realisiert, die einmal mehr die Bedeutung der vorgelagerten, niedrigeren Skigebiete vor allem für Einheimische unterstreicht, resümierten die Seilbahner.
6. April: Saisonende am Kristberg (Silbertal); Sommerbetrieb ab 10. Mai
13. April: Saisonende am Sonnenkopf (Klostertal)
20. April: Saisonende Silvretta Montafon
21. April: Saisonende Damüls-Mellau; Sommerbetrieb ab 29. Mai.
Saisonende in Gargellen
Saisonende in Warth-Schröcken
Saisonende am Ifen (Kleinwalsertal); Sommerbetrieb ab 9. Mai
22. April: Saisonende Lech Zürs, Stuben
1. Mai: Saisonende Bielerhöhe/Tafamuntbahn und Nebelhornbahn (Kleinwalsertal)
Auch wenn die meisten Talabfahrten bereits gesperrt sind oder sich nur mehr in Gestalt weißer Bänder ins Tal schlängeln, liegt in den oberen Lagen noch genügend Schnee. Die Niederschläge Anfang der Woche sorgten kurzfristig für die Rückkehr des Winters – und ein wenig Neuschnee. Frühlingshafte Temperaturen dürften auch die kälteempfindlicheren Wintersportler noch ein letztes Mal auf die Piste locken. „Man kommt in den Genuss des Besten aus beiden Jahreszeiten. Zahlreiche Skigebiete sind noch bis zum Ostermontag und sogar darüber hinaus geöffnet“, wirbt Andreas Gapp für das Saisonfinale in den Skigebieten.
Nach dem Saisonende steht bei vielen Betriebe eine Revision auf dem Programm, bevor in den kommenden Wochen der Startschuss für die Sommersaison 2025 fällt.
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