Schockmoment für eine Spaziergängerin in Tirol! Der Frau ist am Mittwochmorgen in der Gemeinde Ried im Oberinntal (Bezirk Landeck) nahe der Siedlung ein Bär begegnet. Das Tier verhielt sich ruhig. Die Gemeinde warnt dennoch die Spaziergänger.
Die Spaziergängerin war mit ihrem Hund im Bereich Herrensteig/Lahnawaldweg unterwegs. Plötzlich sah die Frau etwa 70 Meter vor sich einen Bären. Das Tier verhielt sich ruhig. Trotzdem hat die Gemeinde eine Warnung ausgesprochen und bittet um erhöhte Vorsicht. Auch das Land empfiehlt Imkern, Bienenstöcke mittels Elektrozaun zu schützen.
Keine Schäden gemeldet
Laut den der Behörde aktuell vorliegenden Informationen ist davon auszugehen, dass ein Bär bereits in der vergangenen Woche im Umkreis der Gemeinde Ried im Oberinntal gesichtet wurde. „Abseits dieser Meldungen liegen der Behörde derzeit keine weiteren Meldungen über Sichtungen oder allfällige Schäden vor“, heißt es vom Land. Auch Schäden seien keine gemeldet worden.
Stets scheues Verhalten gezeigt
„Wir nehmen Hinweise und Beobachtungen ernst und gehen ihnen zur weiteren Abklärung nach“, heißt es seitens des Landes, wo allerdings betont wir, dass alle Bären, die in Tirol in den letzten Jahren festgestellt wurden, scheues Verhalten zeigten. „Die Wahrscheinlichkeit, in Tirol einem Bären zu begegnen, ist zudem äußerst gering.“ Das Land Tirol appelliert jedoch an die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch zu melden.
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