Eiszeit hält an

Verstappen und Russell: neue Saison, alte Probleme

Formel 1
12.03.2025 10:01

Wer gehofft hatte, Max Verstappen und George Russell hätten ihre Meinungsverschiedenheiten über die Formel-1-Pause geklärt, der wird enttäuscht. „Wir sind uns einfach nicht grün“, stellte der Mercedes-Pilot im Vorfeld des Australien-GPs einmal mehr klar. 

Immer wieder waren die beiden vergangene Saison aneinandergeraten, die Kollision im Katar-Qualifying brachte das Fass schließlich zum Überlaufen. Nachdem Russell bei der FIA eine Strafe für den Red-Bull-Piloten gefordert hatte, schoss dieser öffentlich gegen den Briten. Russell wiederum meinte daraufhin, die Aussagen des Weltmeisters seien „völlig respektlos und unnötig“ gewesen – eine Fehde, die sich bis zum Saisonende ziehen sollte. Und offenbar auch darüber hinaus ...

„Max hat es übertrieben“
„Wir haben uns nicht ausgesprochen, aber ich habe auch keine Bedenken wegen seiner Fahrweise oder wegen irgendetwas Anderem. Aus meiner Sicht hat es Max damals übertrieben, und ich habe klargemacht, dass ich mir das nicht gefallen lasse“, hatte Russell unlängst bei der Launch-Show in London gemeint.

Einen etwaigen Dialog der beiden werde es wohl auch in Zukunft nicht geben, wie der 27-Jährige nun gegenüber BBC ergänzte: „Wir sind uns einfach nicht grün. Ich wollte mich nicht herumkommandieren lassen. Die Leute scheinen vor ihm immer zurückzuschrecken. Aber ich bin nicht hier, um mit einem Weltmeister befreundet zu sein. Ich bin hier, um Rennen zu gewinnen. Und genau das ist auch seine Mentalität. Wir haben nichts füreinander übrig. Ich hatte noch nie Angst, gegen Max anzutreten. Ich habe immer einen Kampf geliefert. Wir werden keine besten Feunde werden, das steht fest“

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