17.07.2013 08:19 |

Nach Tat im Bgld

Raubopfer ist überzeugt: "Überfall war gezielt geplant"

Der Schock sitzt noch tief! Mit Schrecken erinnert sich Kurt K. aus dem Bezirk Oberwart im Burgenland an die bangen Stunden in der Gewalt brutaler Räuber. Wie berichtet, hatten drei Täter den Geschäftsmann (51) in sein Haus gezerrt, geknebelt, Mund und Augen verklebt. "Das war ein Auftragsüberfall", ist das verletzte Opfer überzeugt.

"Ich habe mich über das laute Gebell meiner Hunde kurz nach 21.30 Uhr noch gewundert. Eine Dreiviertelstunde lang reagierten sie nervös und gaben keine Ruhe", erinnert sich ein Anrainer aus der Ortschaft Eisenzicken. Er bemerkte dennoch nichts von den dramatischen Szenen, die sich in der Nacht auf Sonntag vor und im Haus nebenan abgespielt hatten.

Sein Nachbar, Kurt K., war laut Polizei von drei Unbekannten im Hof überfallen, in dessen Schlafzimmer geschleppt und mit Kabelbindern gefesselt worden. Mit einer Stofftasche über dem Kopf musste der geschockte 51-Jährige ausharren, während die Täter auf der Suche nach Bargeld alles durchstöberten. Mehrere Stunden dauerte sein Martyrium.

"Dieser Überfall war gezielt geplant"
Das Raubopfer - es erlitt Prellungen und Rissquetschwunden - glaubt aber nicht an einen Zufall. "Dieser Überfall war gezielt geplant, womöglich im Auftrag eines Widersachers", mutmaßt der Geschäftsmann, der laut eigenen Angaben in Wien Wohnungen verkauft und Häuser vermittelt: "Die Täter haben wohl angenommen, dass es bei mir daheim mehr zu holen gibt."

Ein Irrtum, denn die flüchtige Bande konnte lediglich 60 Euro erbeuten. Wie Kurt K. der "Krone" gegenüber angab, soll einer der Kriminellen Englisch gesprochen haben. Die Ermittlungen sind voll im Gange. "Spuren werden ausgewertet, Hinweise verfolgt", so ein Ermittler.

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