Legendäres Gebäude

Lebendiges Programm in alten Gemäuern erleben

Tirol
12.01.2025 16:00

Das Anraser Pfleghaus sorgt seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2022 für bunte Veranstaltungen. Das war nicht immer so. Die „Krone“ blickt auf ein bewegtes Jahr zurück und weiß, wie es dazu kam.

Ob Konzerte, Volksspiele oder Festivals – im und rund um das Anraser Pfleghaus war 2024 für Jung und Alt einiges geboten. Dass das nicht immer so war, zeigt ein Blick in die Geschichtsbücher: Das Pfleghaus diente als Verwaltungsgebäude der Bischöfe von Brixen und wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt und 1754 erweitert.

Anfang der 1990er-Jahre wurde es von der Messerschmitt Stiftung gekauft und über Jahre als Museum genutzt, ehe es 2013 geschlossen wurde. 2022 hauchte der Verein „Anraser Pfleghaus“ dem Gebäude neues Leben ein. Seitdem ist es aus der Osttiroler Kulturszene nicht mehr wegzudenken.

Beim Preiswatten wurden die Karten auf den Tisch gelegt.
Beim Preiswatten wurden die Karten auf den Tisch gelegt.(Bild: Pfleghaus Anras)

Von Kartenspielern bis zu Sängerknaben
Das belegt das vergangene Jahr: Den Start machte das beliebte „Josefi Preiswatten“, wo „Karter“ aus der Region um einen Widder spielten. Zahlreiche Konzerte, unter anderem mit den Wiener Sängerknaben, lockten Musikfans nach Anras. Und wer es spektakulär mag, war beim Drohnenfestival gut aufgehoben.

Auch das Drohnenfestival lockte zahlreiche Besucher an.
Auch das Drohnenfestival lockte zahlreiche Besucher an.(Bild: Pfleghaus Anras)

Zufrieden zeigt sich Obmann und BM Johann Waldauf: „Gelungen ist uns das alles nur, weil ein Gutteil der Anraser Vereine mithilft. So ist es möglich, uns mit einem kleinen Team zu einem Leuchtturm zu entwickeln.“

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