Zwei Hundertstelsekunden fehlten Lucas Braathen am Samstag zum ersten brasilianischen Weltcup-Sieg der Ski-Geschichte, der 24-Jährige musste sich im Slalom von Adelboden nur dem Franzosen Clement Noel geschlagen geben. „Ich habe mich wie Superman gefühlt“, strahlte Braathen dennoch im ORF-Interview.
„Adelboden ist richtig speziell, das ist ein perfekter Moment für mich. Es ist zu schön, um wahr zu sein. Ich lebe für diese Momente, habe mich heute wie Superman gefühlt“, grinste der gebürtige Norweger über das ganze Gesicht.
Braathen brachte im Schweizer Nebelmeer zwei Top-Läufe ins Ziel, nur Noel machte dem ersten brasilianischen Sieg im Ski-Weltcup einen Strich durch die Rechnung. Komplettiert wurde das Podium durch den Norweger Henrik Kristoffersen, Fabio Gstrein landete als bester Österreicher auf Rang fünf. Bitter endete der Tag hingegen für Halbzeit-Leader Manuel Feller, der Tiroler schied im zweiten Durchgang erneut aus.
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