Hermann Neubauer startet relativ spontan bei der in Kürze beginnenden Jänner-Rallye. Der Lungauer will die Veranstaltung in Oberösterreich genießen und 2025 nur an ausgewählten Events teilnehmen. Vor allem Rennen im Ausland jucken ihn.
Etwas ruhiger ist es um Hermann Neubauer im fast abgelaufenen Jahr geworden – der Rallye-Fahrer war nur noch bei ausgewählten Veranstaltungen dabei. Auch 2025 wird es ähnlich sein.
Trotzdem nimmt der Lungauer die am Freitag beginnende Jänner-Rallye – die erste von sechs Stationen der Rallye-Staatsmeisterschaften – in Angriff. „Das ist eine komplett spontane Aktion, weil mich mein ehemaliges Team gefragt hat, ob ich fahren will. Eigentlich war sogar die Nennfrist schon abgelaufen“, erzählt der 36-Jährige, der ohne Druck, aber mit viel Lust in Oberösterreich an den Start geht. „Vorbereitet habe ich mich kaum, aber ich freue mich extrem. Ich bin relativ locker und weiß, dass ich schnell sein kann.“ Der Familienvater stellt auch gleich klar: „Wenn ich wo mitfahre, dann will ich gewinnen. Sonst brauche ich gar nicht erst anzutreten.“
„Habe andere Ziele“
Generell will und wird Neubauer aber nicht mehr auf Biegen und Brechen bei allen Veranstaltungen in Österreich dabei sein. „Ich wurde schon zweimal Staatsmeister, das ist mir genug“, lacht der Lungauer. „Jetzt habe ich andere Ziele. Heuer möchte ich nicht unbedingt bei großen, sondern bei schönen Rallyes teilnehmen. In meinem Kopf gesetzt habe ich mir Events in Sardinien und Finnland. Das wäre richtig cool.“
Den Silvester-Abend wird Neubauer im Kreise seiner Liebsten verbringen. „Das läuft bei uns unspektakulär und ruhig ab.“ Auch, weil er dann bereits am Neujahrstag in Richtung Jänner-Rallye aufbrechen wird.


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