Die Angehörigen eines Demenzkranken hofften in den vergangenen Tagen noch auf ein Weihnachtswunder, doch seit Sonntag herrscht traurige Gewissheit: Der seit Donnerstag abgängige 76-Jährige wurde in Leonding (OÖ) tot aufgefunden. Der Patient war aus der Notaufnahme des Linzer Kepler-Universitätsklinikums verschwunden.
Am Sonntagnachmittag wurde der Linzer nach einer groß angelegten, mehrtägigen Suche zahlreicher Hilfskräfte in Leonding tot aufgefunden – rund sieben Kilometer vom Ort des Verschwindens entfernt.
Zuvor war bekannt geworden, dass die E-Card des Mannes in einem Waldstück aufgefunden worden war. In der Nähe wurde dann auch die Leiche des Linzers in einer gemauerten Laube entdeckt. Es gibt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Drohnen und Suchhunde im Einsatz
Der Mann war am Donnerstag nach einem medizinischen Zwischenfall in die Notaufnahme gebracht worden. Besonders wegen der frostigen Temperaturen wurde die Suche entsprechend intensiv durchgeführt. Noch am Sonntag waren mehrere Feuerwehren samt Drohnen und Suchhunden im Einsatz.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.