Lawinenabgang am frühen Mittwochnachmittag am Stubaier Gletscher in Tirol: Ein Wintersportler wurde von Schneemassen abseits der gesicherten Pisten erfasst und zum Teil verschüttet. Laut „Krone“-Informationen dürfte die Person verletzt worden sein.
Kurz nach 12.30 Uhr ging die Alarmmeldung von der Leitstelle Tirol raus. Zum Lawinenabgang ist es am Stubaier Gletscher – im Bereich Daunjoch – gekommen. Wie die Leitstelle gegenüber der „Krone“ erklärte, sei eine Person von einer Lawine erfasst und verletzt worden.
Teilverschüttet, selbst befreit
Der Wintersportler wurde teilverschüttet und konnte sich selbst befreien. Der Notarzthubschrauber „Martin 8“ stand im Einsatz. Ebenso wie die Alpinpolizei und die Pistenrettung des Stubaier Gletschers.
Nähere Informationen zum Unfallhergang bzw. zur Identität des betroffenen Wintersportlers liegen derzeit noch nicht vor.
Schwerverletzter bei Lawinenabgang im Zillertal
Bereits am Dienstag hatte es in Tirol Lawinenalarm gegeben – im Zillertal. Ein tschechischer Freeride-Guide wurde von einem Schneebrett erfasst und teilverschüttet. Begleiter konnten den Mann innerhalb von ein paar Minuten ausgraben. Der 51-Jährige erlitt schwere Verletzungen.
Erhöhte Vorsicht vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden.
Lawinenwarndienst Tirol
Derzeit Lawinenwarnstufe zwei in Tirol
In weiten Teilen Tirol herrscht derzeit in Regionen über 2200 Metern Höhe Lawinenwarnstufe zwei (von fünf). „In den letzten Tagen entstanden in hohen Lagen und im Hochgebirge Triebschneeansammlungen. Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 Metern teils störanfällig. Diese sind teils überschneit und damit nur schwierig erkennbar“, schildern die Experten vom Lawinenwarndienst Tirol.
Erhöhte Vorsicht gelte vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Im Hochgebirge seien die Gefahrenstellen häufiger.
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