Deutliche Worte von Roland Assinger! Nach dem enttäuschenden Killington-Slalom am Sonntag platzt dem ÖSV-Cheftrainer der Kragen, er übt harte Kritik an den rot-weiß-roten Damen.
Die ÖSV-Läuferinnen konnten die Abwesenheit der verletzten Slalom-Stars Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova nicht nutzen. Trotz guter Ausgangsposition (drei Damen in den Top-10) fielen sie im zweiten Durchgang zurück. Katharina Liensberger war als Neunte einmal mehr beste Österreicherin.
„Wenn man Fünfter, Siebenter und Zehnter ist nach dem ersten Lauf, dann ist das optimal, um anzugreifen. Aber leider ist das nicht passiert. Das ärgert mich maßlos, dass man da nicht voll auf Podium oder voll auf Angriff fährt. Das habe ich sehr vermisst von den Damen“, schimpfte Assinger im ORF-Interview nach dem Slalom.
„Ins Gewissen reden“
Und macht den ÖSV-Damen nun ordentlich Druck! „Da muss man ihnen einmal ein bisschen ins Gewissen reden. Denn es zählt das Gewinnen und nicht, Zehnte zu werden. Gerade bei den arrivierten Läuferinnen muss da mehr kommen, das steht außer Frage“, fordert Assinger.
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