Salzburgs U19 könnte Dienstag in Leverkusen den Aufstieg fixieren. Bei einem Remis wäre man für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Abseits vom Sportlichen hadert Coach Daniel Beichler aber mit dem Verhalten seiner Spieler.
Sportlich läuft es für Salzburgs U19 in der Youth League hervorragend. Mit zehn Punkten aus vier Spielen liegen die Jungbullen hinter Inter Mailand auf Rang zwei. Der Aufstieg ist ihnen fast nicht mehr zu nehmen. Bei der U19 Leverkusens, die erst sieben Zähler am Konto hat, reicht Dienstag (14) ein Unentschieden für das Sechzehntelfinale. „Für uns heißt es, mit unserer Art und Weise dem Gegner von der ersten Sekunde an die Lust am Kicken zu nehmen. Das ist eine geile Herausforderung, denen mit unserer Intensität derart wehzutun“, brennt Trainer Daniel Beichler bereits auf die Herausforderung, muss verletzungsbedingt auf Marc Striednig und Valentin Zabransky verzichten.
Abseits vom sportlichen Erfolg hadert der Coach allerdings mit dem Benehmen seiner Jungs. Die Schiedsrichter verwiesen zwei Jungbullen in den ersten vier Partien des Feldes. Zeteny Jano flog mit einer Gelb-Roten-Karte wegen Fouls gegen Zagreb vom Feld, Kenneth ließ sich in Rotterdam zu leicht provozieren und zu einer Tätlichkeit verleiten. „Die Rote darf nicht passieren, das weiß Kenneth selber. Dadurch hat man uns die Möglichkeit genehmen, hinten raus gefährlich zu werden“, weiß der Übungsleiter, der gegen Feyenoord dann noch froh sein musste, einen Punkt mitgenommen zu haben – trotz 2:0-Führung. „Ich würde es ihm (Anm. Kenneth) stark empfehlen, dass das nicht mehr passiert“, mahnte Beichler. „Die Jungs machen Fehler, sind auch mal emotional. Das heißts zu lernen.“
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