Erneut hatten Trickbetrüger mit ihrer Kautions-Masche Erfolg: Diesmal wurde eine Salzburgerin (60) Opfer des Betrugs. 65.000 Euro übergab sie an einen unbekannten Mann, weil sie befürchtete, dass ihr Sohn im Gefängnis sei. Was aber letztlich nicht stimmte.
Immer wieder warnt die echte Polizei vor den „falschen Polizisten“. Unbekannte Betrüger gaben sich nämlich als Exekutivbeamte aus, wie auch in einem aktuellen Fall. Eine Salzburgerin (60) wurde telefonisch von einem solchen „falschen Polizisten“ kontaktiert. Der Mann sprach dabei von einem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem der Sohn der Frau involviert sei. Und nur gegen eine Kaution in Höhe von 65.000 Euro bleibe ihm das Gefängnis erspart. Diese Lügengeschichte glaubte die Frau und übergab am Freitagnachmittag einem unbekannten Mann den genannten Betrag.
Betrüger forderten noch mehr Geld
Doch die unbekannten Täter wollten mehr und versuchten die Frau, um weitere 50.000 Euro zu erleichtern. Dies schlug fehl, da die 60-Jährige in der Zwischenzeit mit ihrem Sohn Kontakt hatte. Beide erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die Ermittlungen laufen.
Dabei warnt die Exekutive erneut eindringlich vor solchen Betrügern und gibt Ratschläge:
• Vorsicht bei unbekannten Anrufern!
• Fragen Sie sich: Kann die Geschichte stimmen? Sprechen Sie sofort mit Verwandten oder Freunden!
• Geben Sie nie Details über Ihr Vermögen preis!
• Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – Legen Sie auf!
• Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
• Übergeben Sie niemals Geld oder Gold an Unbekannte!
• Fordern Sie von angeblichen Polizisten einen Dienstausweis!
• Kontaktieren Sie die Notrufnummer 133 und fragen Sie, ob es diesen Polizisten wirklich gibt!
• Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.