Wie ich versuche, dem Geschenke- und Wünsche-Wahn vor Weihnachten etwas Einhalt zu gebieten. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Die Wochen vor Weihnachten sind traditionell nicht nur die besinnliche Zeit, die wir gern vor den Feiertagen hätten, sie sind häufig auch von Stress, Besorgungen und vielfach von überbordenden materiellen Wünschen geprägt. Ja, Kinder sollen sich zu Weihnachten etwas wünschen, aber ich finde, es darf wirklich im Rahmen bleiben und es soll kein Weihnachtswettbewerb sein, wer mehr wünscht und größere Geschenke bekommt!
Oft beginnt die „Show“ schon im Advent und deshalb setze ich auf Adventkalender, die „nichts kosten, aber viel wert sind“. Ich mag es, die Einstimmung auf Weihnachten zu basteln: mit einem „Adventkalender mit Worten“, einem „Mama-Coaching“-Adventkalender oder einem „Wertschätzungs-Adventkalender“, der so funktioniert: Jedes Familienmitglied wird einem anderen zugeteilt (ein bisschen so, wie auch „Wichteln“ funktioniert) oder sucht sich jemanden aus. Da darf auch die Oma mitmachen! Jetzt innig und warm an die Person denken und 24 Gründe niederschreiben, warum du sie/ihn schätzt und liebst. Kleineren Kindern kann man dabei helfen, aber die Antworten kommen bestimmt von ihnen selber: „Du bist die beste Oma der Welt.“ „Danke, dass du mir zuhörst, wenn ich traurig bin.“ „Die Zeit mir dir ist wundervoll.“
Die Adventkalender-Ideen, Vorlagen zum Ausdrucken und Bastelideen rund um die Vorweihnachtszeit gibt es auf diekleinebotin.at.
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