Die ATP Finals in Turin haben ihre erste große Überraschung: Der als Nummer 6 gesetzte Norweger Casper Ruud setzte sich am Montag im ersten Match der Gruppe „John Newcombe“ gegen Mitfavorit Carlos Alcaraz nach 1:25 Stunden mit 6:1,7:5 durch.
Der als Nummer 3 gesetzte Spanier hatte im zweiten Satz nach einem Break schon 5:2 geführt, ehe Ruud noch einmal aufdrehte und kein Game mehr verlor.
„Bin sehr glücklich“
„Ich bin sehr glücklich. Wir haben Carlos schon besser Tennis spielen gesehen, aber ich habe meine Chancen genützt“, sagte Ruud noch auf dem Platz. Er habe Alcaraz auf der Anlage in den vergangenen Tagen verkühlt gesehen und dieser sei vielleicht nicht in bester physischer Form.
Damit ist Alcaraz im nächsten Match schon unter Zugzwang, will er den Aufstieg als einer der zwei Gruppenbesten ins Halbfinale noch schaffen. Im zweiten Poolmatch am Abend (nicht vor 20.30 Uhr/live Sky) trafen der als Nummer 2 gesetzte Paris-Bercy-Sieger Alexander Zverev (GER) und der Russe Andrej Rublew (Nr. 8) aufeinander.
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