Nach der eindeutigen Absage ans Land zahlt der ASV Siegendorf das vorfinanzierte Darlehen jetzt an die Gemeinde zurück. Politisch geht der Schlagabtausch allerdings weiter und Ex-Präsident Krenmayr will jetzt sogar die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft einschalten.
Obwohl sich der Vorstand des ASV Siegendorf gegen die „zweckgebundene Bedarfszuweisung“ in der Höhe von 140.000 Euro vom Land ausgesprochen hat, um nicht zum Spielball der Politik zu werden, sorgt die Causa weiter für einen politischen Schlagabtausch.
ÖVP will Fragen klären, Verein zahlt Geld an Gemeinde zurück
Die ÖVP spricht erneut von Willkür der SPÖ-Landesregierung und will offene Fragen im Landtag geklärt haben. Indes beruft sich Bürgermeisterin Rita Stenger (SPÖ), auf die Einhaltung des einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses – trotz der neuen Sachlage.
„Das von der Gemeinde vorfinanzierte Geld wird vom Verein zurück überwiesen. Diese Zusage gibt es“, so Stenger. Persönlich hoffe sie, dass diese Geschichte keine negativen Auswirkungen auf das Ehrenamt habe. „Würde keine Landtagswahl anstehen, gebe es mit Sicherheit keine Debatte“, meint die Ortschefin zudem.
Ex-Präsident sieht „Kriminalfall“
Aus dem Abseits ist es abermals Ex-Präsident Peter Krenmayr, der sich zu Wort meldet. Er will jetzt eine umfassende Sachverhaltsdarstellung an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft übermitteln und fordert eine außerordentliche Gemeinderatssitzung.
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