E-Auto entzündete sich

Zwei teure Sportautos brannten in der Nacht aus

Oberösterreich
25.10.2024 09:12
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Zwei brennende Sportautos hielten in der Nacht auf Freitag die Feuerwehren in Oberösterreich auf Trab. Nach einem Unfall in der Nähe des Mondsees fing ein Elektro-Audi Feuer und entzündete sich immer wieder von selbst. Beinahe zeitgleich brannte auch ein abgestellter Porsche ab.

Am Donnerstag wurden die Feuerwehren Tiefgraben, Guggenberg und Hof bei Mondsee um 23.37 Uhr zu einem Brand eines Elektroautos auf die Mondseebergstraße alarmiert. „Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Fahrzeugbrand handelte. Vor dem Brandausbruch war das Fahrzeug schwer verunfallt“, schildert Einsatzleiter Johannes Schwaighofer.

Bäume verhindern Fahrzeugabsturz
Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte waren keine Personen mehr im Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Leitschiene an mehreren Stellen aus der Verankerung gerissen und das Fahrzeug in die Bäume des Hanges katapultiert. Zwei große Bäume verhinderten einen Absturz des E-Autos. Beim Unfall wurde niemand verletzt.

E-Auto entzündet sich immer wieder
Die Feuerwehr Tiefgraben startete den Löschangriff mit Wasser und Schaum. Nach dem ersten Löschangriff war nur mehr wenig Rauch zu sehen. Plötzlich zündete das E-Auto im Akkubereich wieder durch und brannte erneut. Immer wieder kam es zur wiederholten Entzündung des Fahrzeugs. Aufgrund dieser Situation wurde der Quarantänecontainer der Feuerwehr Vöcklabruck alarmiert. Die weiteren Löschangriffe konnten die Flammen eindämmen, und es kam zu einem Stillstand der Reaktionen im Akkubereich.

Mit viel Schaum wurde schließlich das Feuer unter Kontrolle gebracht.
Mit viel Schaum wurde schließlich das Feuer unter Kontrolle gebracht.(Bild: C. Stoxreiter)

Quarantänecontainer überwacht E-Auto
Das Fahrzeug wurde mit dem Kran eines Abschleppunternehmens aus der verzwickten Lage zwischen Leitschiene und den Bäumen am Hangabgrund geborgen. Der inzwischen eingetroffene Quarantänecontainer wurde auf einem nahegelegenen Parkplatz aufgestellt und das Unfallfahrzeug hineingehoben. Die Sensoren des Containers messen, ob es zu einem erneuten Brandausbruch kommt. Sollte ein Brand erneut ausbrechen, setzt die Technik des Containers einen Notruf in die Landeswarnzentrale nach Linz ab und die Feuerwehren aus Tiefgraben würden erneut alarmiert werden.

Brand im Bereich des Motorraumes
Beinahe zeitgleich heulten auch in Stadl-Paura die Sirenen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf einem Parkplatz stand der vordere Bereich des Pkw in Flammen. Anfangs war unklar, ob sich noch Personen im Porsche befinden, umgehend wurde der betroffene Bereich und das Wageninnere kontrolliert, wobei zum Glück Entwarnung gegeben werden konnte, dass keine Personen in Gefahr waren.

Die Feuerwehr führte in weiterer Folge Löschmaßnahmen durch, die Fahrertüre wurde dann mittels hydraulischem Rettungsgerät geöffnet und der Brand endgültig abgelöscht.

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