Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften holte sich Kombinierer Thomas Rettenegger auf der Großschanze in Bischofshofen den Titel. Nachdem der Pongauer den rutschigen Stadtkurs meisterte, bewies er beim Springen seine starke Form.
Brüderliche Teilung der Staatsmeistertitel in der Nordischen Kombination. Donnerstag holte sich Stefan Rettenegger in Eisenerz den Sieg auf der Normalschanze. Sonntag schlug Bruder Thomas auf der Großschanze in Bischofshofen zurück. „Es war lässig. In Bischofshofen ist es immer cool“, sagte der erstmalige Staatsmeister. Gestartet ist das Teilnehmerfeld mit einem 10-Kilometer-Massenstart auf einem Stadtkurs. „Es ist ein bisschen rutschig gewesen, aber das haben wir auch ohne Stürze rübergebracht“, meinte der 24-Jährige. Anschließend bewies er beim Springen, dass er schon bereit für den Winter ist: „Zurzeit habe ich eine gute Form auf der Schanze. Wir sehen, dass der Weg der richtige ist. Der Kurs stimmt und es macht richtig Spaß, dass wir dann in den Winter reinstarten.“
Ganz ans Limit gingen die Athleten allerdings noch nicht. „Die Wettkampfhärte kommt dann im Winter erst. Man hat schon gemerkt, dass sich manche noch ein bisschen schwertun beim Quälen“, erkannte Rettenegger.
Bei den Skispringern gingen die Salzburger beim Sieg von Michael Hayböck leer aus. Bei den Damen gewann Jacqueline Seifriedsberger vor Lisa Eder und Marita Kramer (beide SK Saalfelden).
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