Was wir in den Jausenboxen haben und wie wir so Abwechslung in die gesunde Schuljause bringen. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Der Schulalltag hat uns wieder voll im Griff! Schon nach den wenigen Wochen ist es wie der tägliche Gruß vom Murmeltier und morgens schleichen müde Geister in die Küche. Bei uns wird eher spartanisch gefrühstückt, dafür werden die Jausenboxen bunt gepackt.
Seit der 2. Klasse Volksschule suchen sich die Kinder weitestgehend selber aus, was sie tagsüber essen wollen, das hat zur Folge, dass wenig retour kommt und wir nicht viele Lebensmittel in den Bio-Müll werfen. Wir haben uns auf eine Basis-Auswahl an Brot, Fladen, Aufstrichen und frischem Obst und Gemüse geeinigt und passen das saisonal an. Derzeit stehen Fladenbrot gerollt mit Humus und dazu frische Sticks aus Karotten, rotem Paprika und Gurken hoch im Kurs. Weintrauben, Granatapfelkerne, Orangenspalten oder ein halber Apfel machen das Sortiment für die große Pause am Vormittag perfekt.
Wenn wir sonntags mehr Zeit haben, backen wir auch Müsliriegel oder rollen Energiebällchen – zum Versüßen. Mandeln oder Walnusskerne zum Knabbern oder jetzt im Herbst auch mal ein kleines Stück Lebkuchen – uns ist die Abwechslung genau so wichtig, wie die Ausgewogenheit. Damit es nicht langweilig wird, lasse ich mir ab und zu was Neues einfallen, wie letztens die „Apfel-Donuts“: Den entkernten Apfel in Scheiben schneiden, mit Nussmus zusammenkleben, Zitronensaft draufträufeln und ein paar Streusel als Topping – fertig!
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