Alle Trainingssäle des Europaballetts St. Pölten wurden von Wassermassen geflutet. Die Suche nach Ausweichquartieren läuft – fit bleiben lautet die Devise.
„Wir geben nicht auf!“, so die klare Botschaft von Michael Fichtenbaum. Der Leiter des Europaballetts St. Pölten und seine Tänzer wurden, wie viele andere auch, vom Hochwasser getroffen. Vor allem das Grundwasser macht hier noch immer Probleme. Sämtliche Trainingssäle im Kulturhaus Wagram waren und sind zum Teil noch geflutet. Darum wird fieberhaft nach Ersatz-Trainingsstätten gesucht. Nasse Wände sowie aufgeweichte Holzböden machen die vorhandenen Räume unbenutzbar.
Die alles entscheidende Frage lautet: Wie soll man weitermachen? Denn tägliches Training ist für die Tänzer in St. Pölten das Um und Auf. „Es ist eine große Katastrophe“, bringt es Philipp Preiss vom Europaballett auf den Punkt.
Ausweichquartiere werden gesucht
Zwischen Schläuchen und Kabeln wird derzeit versucht, wieder ein wenig Normalität einziehen zu lassen. Unter gänzlich anderen Bedingungen hat man am Mittwoch wieder mit dem Probenprogramm begonnen. „Vor allem die Kinder und Jugendlichen der Akademieklassen müssen sich mit der Kunst schnell wieder beschäftigen. Uns wurde Hilfe von Stadt und Land zugesichert“, so Fichtenbaum. Auch mögliche Ausweichquartiere sind in Sicht.
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