Wenn Brasilien auf St. Pölten trifft: Mit einer interaktiven Ausstellung von Rivane Neuschwander wurde nun das Kinderkunstlabor in St. Pölten feierlich eröffnet. Und geht damit in den Vollbetrieb.
Jetzt haben wir Räume für unsere Träume“, erklärt Mona Jas, künstlerische Leiterin des neuen Kinderkunstlabors in St. Pölten. Und in ebendiesen Räumen wird bereits eifrig gebastelt, ausprobiert und geschaut. Von einer Kübel-Installation, deren Wassertropfen den Kreislauf des Regenwaldes symbolisieren, bis hin zu Ameisen, die in einem Video Konfetti vom Karneval in Rio de Janeiro transportieren – derzeit steht alles im Zeichen von Rivane Neuschwander.
Von Träumen und Räumen
Die brasilianische Künstlerin – die weltweit gerne mit Kindern arbeitet – stellt in ihrer Eröffnungsausstellung „dream.lab“ neben den Kindern und deren Arbeiten die Träume in den Mittelpunkt ihrer Schau. „Hier ist eine einzigartige Institution entstanden“, freut sich die Kunstschaffende.
Am Anfang stehen unsere Träume von Räumen. Jetzt ist endlich der Vollbetrieb angelaufen. Hier stehen die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund.
Mona Jas, künstlerische Leiterin des Kinderkunstlabors St. Pölten
Bei der feierlichen Eröffnung des interaktiven Ausstellungshauses wird schnell klar: Im Kinderkunstlabor wurde etwas verbunden, was sonst eher selten zusammenkommt – wie die neue Hausherrin selbst betont. Hier treffen zeitgenössische Kunst und Kinder gezielt aufeinander.
Leuchtturm-Projekt wurde Wirklichkeit
„Wir stellen die Kinder sogar ins Zentrum“, so Jas. Jeden Tag stolzer auf das neue Kunsthaus zeigen sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Matthias Stadler. „Wir hatten eine Idee, die nun Wirklichkeit geworden ist“, so der Stadtchef.
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