17.02.2013 19:02 |

Teurer Pistenspaß

Wintersportunfälle kosten uns jährlich drei Milliarden Euro

Bereits jeder vierte Sportunfall ereignet sich auf einer Skipiste. Nun schlägt das Kuratorium für Alpine Sicherheit Alarm - denn die damit verbundene Unfallbehandlung, das Krankengeld sowie Verdienstausfallsrenten addieren sich pro Wintersportunfall auf die beachtliche Summe von 70.000 Euro.
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Berechnet man die Zahlen der Folgeschäden, so belegen diese, dass Ski- und Snowboardfahren volkswirtschaftlich gesehen ein teurer Sport ist. Schließlich ergeben die weiteren Kosten der "Hoppalas im Schnee" eine volkswirtschaftliche Schadenssumme von drei Milliarden Euro pro Jahr.

Etwa 50.000 Verletzte im Vorjahr
Allein im Vorjahr verletzten sich rund 50.000 Wintersportler bei Zusammenstößen oder Alleinstürzen auf Österreichs Pisten. Doch auch ein Blick auf das noch junge Jahr 2013 lässt kaum Hoffnung auf statistische Verbesserung aufkeimen. Denn allein auf Salzburgs Skipisten sind bislang bereits acht Tote sowie 530 Verletzte zu beklagen.

Rettungsflug per Heli um 4.249 Euro
Wie teuer ein Skiunfall allerdings auch für einen Betroffenen sein kann, der noch dazu nicht versichert ist, zeigt ein Fall aus Tirol. So wurden den Eltern eines vierjährigen Buben, der beim Skikurs stürzte und sich dabei verletzte, für einen Rettungsflug per Hubschrauber satte 4.249 Euro verrechnet.

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