Gunther steht erstmals im Hauptkampf! Der Wrestling-Star muss sich nun in Berlin Randy Orton, einem Gegenspieler des legendären Undertaker, stellen.
Die „Bild“-Zeitung, die Gunther als „halben“ Deutschen sieht, widmete ihm im Vorfeld von „Bash in Berlin“ (Pro7Maxx Montag ab 22 Uhr) ein großes Interview. „Ich hab ja lange im Ruhrgebiet gelebt!“
Als sich der Wiener Wrestler seine ersten Sporen im Ausland verdiente. Mit nun 37 Jahren gehört er zu den großen Attraktionen der weltweiten Top-Liga. Zeigt sich daran, dass er in Berlin erstmals den Hauptkampf bestreiten darf. Er muss seinen Heavyweight-Gürtel gegen Randy Orton, einen muskulösen Haudegen, der bereits in der Storyline um den legendären Undertaker eine Rolle spielte, verteidigen. „Ein klassisches Schwergewichts-Match, optimal für mich“, ist er für die Neuauflage des King-of-the-Ring-Finales in Jeddah, mit dem er sich für den zweitgrößten Titelkampf qualifizierte, bereit. „Das soll zur Gewohnheit werden“, stellte er klar, als ihn die „Krone“ im Tourbus auf dem Weg nach Stuttgart telefonisch erreichte. Fünf Stationen (Rotterdam, Brüssel, Oberhausen, Stuttgart, Frankfurt) vor dem Berlin-Event zu absolvieren.
Interessant ist die Frage, ob ihn sein Freund und Imperium-Kollege Ludwig Kaiser, der echte Lokalmatador, rund um den Ring unterstützen wird und wie die Sympathien in der Mercedes-Benz-Arena (ab 18.30 Uhr) verteilt sein werden. Normal schlüpft Gunther in die Rolle des Bösen, die er auch genießt, wie sich wöchentlich zeigt. Orton hingegen fliegen überall die Herzen zu. Als 14-facher WWE-Champion hat er eine der größten Erfolgs-Geschichten im Wrestling geschrieben.
In Berlin steht auch Cody Rhodes, neben Jey Uso der größte Publikumsliebling im Geschäft, im Scheinwerferlicht, der Undisputed Champion setzt sein Gold gegen Kevin Owens aufs Spiel. Gut gegen Gut – es kann auch seinen Reiz haben, wenn sich zwei Freunde an den Kragen gehen (müssen).Sonntag schon nach DenverZurück zu Gunther, der in der „Bild“ verriet, früher ein Probetraining bei der Wiener Austria absolviert zu haen, ehe der Fußball-Fan zum Rapidler wurde, als er noch in Wien lebte. Schon morgen sitzt der Wrestling-Tross wieder im Flugzeug Richtung USA. Montag fliegen in Denver die Fäuste.
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