SPÖ-Chef Andreas Babler und sein Social-Media-Team dürften das olympische Motto „Dabeisein-ist-alles“ wohl etwas zu wörtlich genommen haben
Die Olympischen Spiele in Paris waren für Österreichs Athleten ein toller Erfolg. Mit zwei Goldmedaillen und drei Bronzenen gehen sie als die sechstbesten für unser Land in die Geschichte ein.
Da liegt es nahe, dass auch die Politiker versuchen auf der Welle des Erfolgs mitzuschwimmen. Schließlich geht der Wahlkampf bald in seine heiße Phase. So gesehen bei SPÖ-Chef Andreas Babler. Was zunächst wie Politsatire wirkt, wurde in den sozialen Netzwerken allerdings tatsächlich so veröffentlicht. Mit den Worten „Wenn Macher sein olympisch wäre“ ließ sich der Parteivorsitzende der Sozialdemokraten dort bereits abfeiern. Dabei dürften er und sein Social-Media-Team das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ wohl etwas zu wörtlich genommen haben. Denn als „Macher“ konnte sich der Traiskirchner Bürgermeister bis jetzt nicht präsentieren.
SPÖ: “Es war ein Posting. Mehr nicht“
Etlichen Spitzenfunktionären ist sein eingeschlagener Kurs zu links, interne Querschüsse der Genossen von Ost bis West tun ihr übriges. Auch seine pannenreichen Kür hallt immer noch nach. So schreibt ein User unter das Bild: „SPÖ – wenn Excelfehler olympisch wären“. In Umfragen kommen die Roten weiter nicht vom Fleck. Die SPÖ liegt abgeschlagen hinter der Kickl-FPÖ. Aus der Löwelstraße heißt es dazu: „Es war ein Posting. Mehr nicht.“
Vielleicht reicht es bei der Nationalratswahl am 29. September für die SPÖ ja für Platz 3 – dafür würden bei den Olympischen Spielen immerhin die Bronzemedaille winken. Von der „Krone“ gibt es dafür schon mal den Kasperl der Woche verliehen!
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