Bereits vor sechs Jahren formulierte LASK-CEO Siegmund Gruber seine Ziele mit dem Klub: „Nach dem Neubau des Stadions wollen wir ständig um die Europacupplätze mitspielen.“ In dieser Zeitspanne ist der Marktwert des Kaders der Linzer Athletiker explodiert.
Das ist dem ehrgeizigen Linzer Macher gelungen, geigt doch Schwarz-Weiß mit einer Ausnahme (2022/23) seit 2018 im europäischen Konzert der Großen mit. Wo man nicht immer die erste Geige spielt, aber in der Europa League und Conference League pro Saison an die zehn Millionen Euro Prämien einsammelte. Summen, die einen Luxus-Kader mit 20 Legionären und ansehnlichen Gagen möglich machten.
Marktwert verdreifacht
Die ständige Teilnahme am internationalen Geschäft ließ den Marktwert explodieren – um satte 188 Prozent haben sich die Werte in sieben Saisonen in die Höhe geschraubt. 2017, als der LASK von Europa noch träumte, betrug der Kaderwert schlanke 15 Mille. 2023 repräsentierten die Profis, die seit gestern mit FCSB Bukarest (2:3 gegen Sparta Prag) ihren Europa-League-Quali-Gegner kennen, bereits einen Wert von 47,85 Millionen. Rekordtransfer Keito Nakamura wurde um 12 Millionen in die Ligue 1 verkauft, Marin Ljubicic steht für 8 Mille im Regal.
Sturm knackt Schallmauer
Wie sehr Europa die Preisschilder beeinflusst, zeigt Sturm: 2019 grundelte man mit 21 „Mille“ Marktwert dahin – 2022 knackten sie dank Hojlund und Emegha die 100-Millionen-Schallmauer. Titel und Champions League konsolidierten den Kaderwert bei 64 Millionen. Die durch den geplanten Rekordzugang von Türkei-Juwel Erencan Yardimci (5,5 Mio.) getoppt werden dürften.
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