Angriff auf der Krim
Kiew: Russen-U-Boot im Hafen Sewastopol versenkt
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben auf der Krim ein russisches U-Boot versenkt. „Rostow am Dom“ ist ein dieselbetriebenes U-Boot und kann unter anderem Marschflugkörper abfeuern.
Zudem sei ein S-400-Raketensystem erheblich beschädigt worden, hieß es. Die Angaben aus der Ukraine konnten nicht unabhängig überprüft werden, von der russischen Seite gab es zunächst keine Reaktion.
Im Süden Russlands waren zuvor mehrere Treibstofflager durch ukrainische Drohnen in Brand gesetzt worden. Der Gouverneur des Gebiets Rostow bestätigte Angriffe, durch die mehrere Objekte beschädigt worden seien. Allein über seinem Gebiet seien 55 Drohnen gezählt worden, schrieb er auf Telegram.
Hochhaus getroffen
In einem anderen Gebiet hätten russische Luftwaffenstützpunkte angegriffen werden sollen. Zwei fehlgeleitete Drohnen trafen jedoch ein Hochhaus, dabei wurden mehrere Stockwerke beschädigt. Berichte über Opfer gab es aber nicht. Drohnen werden mittlerweile in großen Schärmen eingesetzt und sind für die Ukraine die wichtigste Waffe mit höherer Reichweite.
Auch die ukrainische Seite berichtete am Samstag von russischen Luftangriffen über neun Regionen. Ein Infrastrukturobjekt sei getroffen worden. Todesopfer oder Verletzte wurden nicht gemeldet.
Kämpfe an fast allen Frontabschnitten
Militärs beider Seiten melden Kämpfe an fast allen Frontabschnitten des Landes. Derzeit ist die Region westlich des Donbass Schauplatz schwerer Gefechte. Über eventuelle Frontverschiebungen zugunsten einer der Parteien wurden zunächst keine Angaben gemacht.








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.