Sie ist aktuell Österreichs schnellste Frau! Das bewies die Vorarlbergerin Isabel Posch am Samstag einmal mehr. Beim Nationalen Hallenmeeting im schweizerischen Magglingen lief die 25-Jährige eine neue persönliche Bestleistung und machte einen weiteren großen Schritt zu einer Teilnahme an der Hallen-WM in Polen.
Vor der vergangenen Saison hatte sich die Vorarlbergerin Isabel Posch dafür entschieden, dem Mehrkampf den Rücken zu kehren und ihr Glück im Sprint zu suchen. Und das, obwohl die Studentin der Ernährungswissenschaften bereits einen EM-Start im Siebenkampf zu Buche stehen und sich im Sommer 2023 in China Universiade-Gold geholt hatte.
Ein ungeplanter Trainerwechsel während der vergangenen Saison warf die Fußacherin zwar kurzfristig aus der Bahn, von ihrem Weg abbringen ließ sie sich aber nicht. Und das zahlt sich nun so richtig aus.
Starker Saisonstart
Gleich bei ihrem ersten Auftritt in der Hallensaison 2026 Mitte Jänner beim Meeting in Sindelfingen (D) blieb Posch über die 60 Meter in 7,40 Sekunden deutlich unter jenen Zeiten, die sie noch vor einem Jahr gelaufen war. Damit war allerdings noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.
An Lindner vorbeigezogen
Am vergangenen Wochenende trommelte Isabel im schweizerischen Magglingen die 60 Meter so schnell herunter wie nie zuvor: In 7,31 Sekunden unterbot sie nicht nur ihren eigenen Vorarlberger Landesrekord, sondern überholte in der ÖLV-Bestenliste auch Leni Lindner.
Und nun das nächste Highlight! Beim Nationalen Hallenmeeting – erneut in Magglingen – lief Posch bereits im Vorlauf eine Zeit von 7,35 Sekunden, um dann im Finale in 7,27 Sekunden erstmals die 7,3-Sekunden-Schallmauer zu durchbrechen. „Es ist unglaublich, ich kann das kaum glauben“, rang die Vorarlbergerin direkt nach dem Wettkampf nach Worten. „Ich war schon vergangene Woche auf Wolke sieben, jetzt noch mehr! Es ist einfach wunderschön, dass es endlich wieder so gut läuft.“
Ich war schon vergangene Woche auf Wolke sieben, jetzt noch mehr!
WM und ÖLV-Rekord rücken näher
Damit fehlen Posch nur mehr sieben Hundertstel zum Direktlimit für eine Teilnahme bei der Hallen-Weltmeisterschaft, die von 20. bis 22. März im polnischen Torun stattfinden wird. Und auch der fast 25 Jahre alte ÖLV-Rekord von Karin Mayr-Krifka ist nur mehr 0,12 Sekunden entfernt, scheint nicht mehr komplett außer Reichweite.
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