Durchschnaufen und Wunden lecken, stand am Montag beim Team Vorarlberg auf dem Programm. Die ersten Tage hatten der Equipe von Manager Thomas Kofler doch einiges an Kraft gekostet. Ausgeruht will die Mannschaft rund um den Schweizer Colin Stüssi ab heute aber wieder großes bei der Portugal-Rundfahrt vollbringen.
Gestern konnten Colin Stüssi und seine Kollegen vom Team Vorarlberg endlich etwas durchatmen. Nach 660 Kilometern und 10.000 Höhenmetern, die bei großer Hitze zu absolvieren waren, stand bei der Portugal-Rundfahrt der heiß ersehnte Ruhetag an. Einer, der sich besonders darüber freute, war Lukas Rüegg (Sz), der einen schweren Sturz am Samstag wie durch ein Wunder ohne Knochenbrüche überstanden hatte.
Gut, nicht nur für den 27-Jährigen, sondern auch für sein Team. Das kann auf den verbleibenden sechs Teilstücken – mit insgesamt 886,1 Kilometern und 14.526 Höhenmetern – jeden Fahrer dringend brauchen, um die angepeilte Titelverteidigung von Colin Stüssi zu erreichen. Aktuell liegt der 31-Jährige auf Rang zwei, nur 16 Sekunden hinter dem Portugiesen Afonso Eulálio vom ABTP-Betao-Team. Der hatte Stüssi – der sich mit einem Solosieg schon auf der ersten Etappe beim Observatorio Villa Nova das Gelbe Trikot sichern konnte – am Samstag von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt.
Das will sich der Schweizer natürlich zurückholen. Bei seinem Vorjahrestriumph hatte er übrigens auch direkt nach dem Ruhetag zugeschlagen, sich das Gelbe Trikot geholt und dann bis ins Ziel nicht mehr abgegeben...
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