Geysir-Ausbruch

Yellowstone: Touristen fliehen vor Explosion

Ausland
24.07.2024 15:25

„Das ist ein wenig ungewöhnlich.“ Wenige Sekunden nach diesen Worten eines Touristenführers im Yellowstone-Nationalpark im US-Staat Wyoming rannten zahlreiche Touristen um ihr Leben. Ein Geysir explodierte am Dienstag und schleuderte eine pechschwarze Fontäne mehrere Meter in die Höhe. Die chaotischen Szenen hat eine Frau mit ihrem Smartphone festgehalten (Video oben). 

Vlada March war mit ihren beiden Kindern im Rahmen einer geführten Wanderung durch den Nationalpark im Bereich des Biscuit Basin unterwegs, als ihr Guide anhielt und auf einen Geysir zeigte, wo Wasserdampf aufstieg. March und zahlreiche andere Besucher zückten ihre Mobiltelefone machten sich bereit, ein interessantes Naturspektakel zu filmen. Doch wenige Augenblicke später kam es zu einer gewaltigen Explosion. Eine pechschwarze Fontäne bestehend aus Schlamm und Steinen wurde in die Luft geschossen, die dann zu Boden donnerte.

Die Touristen rannten um ihr Leben.
Die Touristen rannten um ihr Leben.(Bild: Screenshot facebook.com/vlada.bolotinsky)

Schäden, aber keine Verletzten
Die in Panik geratenen Parkbesucher rannten um ihr Leben. Während mehrere Teile des Besucherstegs zerstört wurden, blieben Touristen und Parkwächter unverletzt. Doch einige von ihnen waren anschließend von Kopf bis Fuß von Schmutz bedeckt. Die Nationalparkverwaltung erklärte in einer Aussendung, dass es in der Nähe des berühmten Old-Faithful-Geysirs zu einer hydrothermalen Explosion gekommen sei. Dabei schieße kochend heißes Wasser und Wasserdampf mit Geröll- und Erdmassen in die Luft. An jener Stelle, wo dieses Naturschauspiel stattfand, ist es aber eher ungewöhnlich. Dennoch gebe es „keinerlei Veränderung im vulkanischen System“ des Parks.

Geologe spricht von „dramatischen Aufnahmen“
Ein Geologe meinte gegenüber der „New York Times“, dass die Aufnahmen, die sich auch in den sozialen Netzwerken rasend schnell verbreiteten, „doch sehr dramatisch“ seien. Um die Schäden zu begutachten und zu reparieren, wurde der Bereich der Explosion jedoch bis auf Weiteres gesperrt.

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