Das Bundesheer wurde ausgehungert, jetzt fahren in allen Kasernen in Oberösterreich neben Panzern vor allem Bagger auf. Es fließt so viel Geld, dass es Militärkommandant Dieter Muhr im Interview selbst kaum fassen kann. Zukunft in der NATO oder Euro-Armee – der Militärchef von Oberösterreich hat da eine klare Meinung.
Der Fliegerhorst Hörsching wirkt menschenleer, als sich die „Krone“ mit Brigadier Dieter Muhr zum Interview trifft. Ein ausgeschlachteter Leopard-Panzer steht im Hof, mit dem Geld, das alleine in Oberösterreich fließen soll, könnte eine Panzerkolonne gekauft werden, die 29-mal um die Erde reicht. „Die Grundwehrdiener haben nach einer großen Übung freibekommen, und es sind viele im Assistenz- oder Auslandseinsatz“, sagt der Militärkommandant von OÖ, ehe er im Gang vor seiner Kanzlei vor den Luftbildern „seiner“ Kasernen offenbar selbst noch etwas ungläubig über die geplanten Bauvorhaben und Anschaffungen berichtet.
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