Reiterin Diana Porsche wurde vom heimischen Verband nicht für die Olympischen Spiele in Paris nominiert. Aufgrund ihrer zuletzt starken Resultate kann die 28-jährige Salzburgerin die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen. Sie hätte die Reise nach Frankreich auch als Ersatzathletin angetreten.
Heute in einer Woche starten die Olympischen Spiele in Paris. Salzburger werden beim Großereignis jedoch kaum welche dabei sein. Eine Athletin, die bis zuletzt von einem Ticket träumen durfte, ist Diana Porsche. Die Dressur-Reiterin stand auf der vorläufigen „Long List“ des heimischen Verbands, ging allerdings leer aus. „Ich hätte schon auf Olympia gehofft. Auch weil ich aktuell die zweitbeste Österreicherin in der Weltrangliste bin“, sagt die Salzburgerin.
Drei heimische Asse wurden für die Spiele nominiert, zudem gibt es einen Ersatzreiter, der ebenfalls nach Frankreich reisen darf. „Das aufgestellte Trio ist völlig berechtigt dabei, aber ich verstehe nicht, wieso ich nicht als Reserve gewählt wurde. Meine Ergebnisse waren nämlich besser als jene von meinen nominierten Kollegen. Aber der Verband trifft die Entscheidung und diese kann man nicht beeinflussen“, so Porsche, die sich sicher ist: „Irgendwann fahre ich zu Olympia.“ Genug Zeit hat sie dafür noch, schließlich ist die Dressur-Hoffnung erst 28 Jahre alt.
In den nächsten Wochen und Monaten wird sie bei weiteren Weltcups am Start sein. „Die Saison läuft sehr gut für mich. Ich bin in der Spitze angekommen, reite auf großen Turnieren gegen die stärksten Athleten.“ Vor allem ihr Pferd „Dahoud“ entwickelt sich glänzend: „Er war ein Glücksgriff.“
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