Der wohl emotionalste Etappensieg in der Karriere des Jonas Vingegaard. War nach seinem schlimmen Sturz im April nicht gewiss, ob der Däne jemals wieder bei einem Rennen an den Start gehen wird, gewann der 27-Jährige am Mittwoch die elfte Etappe der Tour de France. Im Ziel flossen die Tränen.
„Dieser Sieg ist natürlich sehr emotional für mich“, so Vingegaard im Anschluss an die über 200 Kilometer lange Etappe, in der er sich wenige Zentimeter vor Gesamtleader Tadej Pogacar durchsetzen konnte. „Es bedeutet sehr viel. Ich habe an all die Dinge, die ich in den letzten Monaten durchgemacht habe, denken müssen. Ohne meine Familie hätte ich das nie geschafft“, so der Ehemann und Vater einer dreijährigen Tochter. „Ich bin einfach froh, hier zu sein.“
In der Gesamtwertung liegt der Tour-Sieger von 2022 und 2023 nun eine Minute und 14 Sekunden hinter Pogacar auf Rang drei.
Dass Vingegaard überhaupt an den Start gehen konnte, war lange ungewiss, nachdem er am 4. April auf der Baskenland-Rundfahrt schwer gestürzt war.
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