Zwölf Feuerwehren mit 24 Fahrzeugen und über hundert Kräften waren Dienstagabend bei einem Wirtschaftsgebäudebrand in Gersdorf an der Mur (Steiermark) im Einsatz. Fünf Hunde und drei Katzen konnten ins Freie gerettet werden, ein Schaf verendete im Feuer. Personen wurden nicht verletzt, der Schaden ist groß.
Gegen 23 Uhr wurden Polizisten zu dem Brand im Bezirk Leibnitz gerufen. Beim Eintreffen stand das Stallgebäude, in dem Heu, Stroh und landwirtschaftliche Maschinen gelagert wurden, bereits lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr Gersdorf hatte schon bei der Anfahrt Abschnittsalarm ausgelöst, um die Wasserversorgung sicherstellen zu können.
Glutnestersuche mittels Drohne
Als Erstmaßnahme galt es, das Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude zu verhindern. Die Kameraden begannen sofort mit Aufbau der Löschleitungen und den Löschangriff mit schwerem Atemschutz. Mithilfe von den Luftbildern der Wärmebilddrohne, Teleskoplader und Krangreifer versucht man, zu den überbleibenden Glutnestern vorzudringen.
Stallgebäude wurde Raub der Flammen
Das Gebäude brannte vollständig aus. Ein Schaf, das sich zum Brandzeitpunkt im Wirtschaftsgebäude befand, verendete. Fünf Hunde und drei Katzen konnten von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht werden. Insgesamt waren zwölf Feuerwehren mit 24 Fahrzeugen und 111 Mann im Einsatz.
Die Schadenshöhe und die Brandursache stehen zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht fest. Im Laufe des Mittwochs wird laut Polizei ein Bezirksbrandermittler die Brandstelle begutachten.
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