Es war die Überraschung zu Beginn des EM-Halbfinales zwischen Spanien und Frankreich: Kylian Mbappe lief erstmals seit seinem im Spiel gegen Österreich erlittenen Nasenbeinbruch ohne Maske auf.
„Er wird sich daran gewöhnen müssen, weil er die Gesichtsmaske noch ein paar Wochen wird tragen müssen“, war Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps noch vor ein paar Tagen sicher.
Doch sein Superstar belehrte ihn eines Besseren, verzichtete am Dienstag auf den Gesichtsschutz. Wohl auch, weil der neue Real-Profi zuletzt gar nicht mit der Maske zurecht gekommen war.

„Es ist furchtbar“
„Es ist furchtbar, mit einer Maske zu spielen. Ich wechsle sie immer, wenn da irgendetwas ist, was mich stört und nicht so richtig funktioniert“, hatte er nach dem Aufstieg gegegm Belgien verraten. Denn: „Man sieht nicht so gut, man schwitzt darunter – dann muss man den Schweiß rauslassen. Am ersten Tag hatte ich das Gefühl, dass ich eine 3D-Brille aufhabe und dass ich es nicht selber bin, der da spielt.“
Doch gegen Spanien war er wieder der alte Wirbelwind, sorgte für Gefahr und bereitete das 1:0 mit einer perfekten Flanke vor. Mbappe hatte wieder den Durchblick ...
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