Zwischen 15.000 und 20.000 Kilometer legte Philipp Kaider in der Vorbereitung auf die Ultracycling-Weltmeisterschaft auf dem Rad zurück. Inklusive Race Around Niederösterreich, das der Wolkersdorfer heuer schon gewann. Ab Samstag umkreist er Polen, insgesamt warten 3600 Kilometer – mit einer wichtigen „Deadline“ im Hinterkopf.
„Am 15. Juli hebt um 6 Uhr in Schwechat mein Flieger in den Urlaub ab – das ist die Deadline“, lacht Kaider. Sonst mag sich der Intensiv-Krankenpfleger keinen Druck machen. „Mein Plan ist, auf mich zu schauen, problemlos ins Ziel kommen. Dann bin ich normalerweise eh schnell.“
Trotzdem erwarten ihn sechs Tage im Sattel. Die Nackenprobleme der letzten Jahre versuchte er mit einer weniger aggressiven Sitzposition zu entschärfen. Im Rennen muss alles sitzen: „Es gilt, alle auftretenden Probleme rasch in den Griff zu bekommen bzw. die Stehzeiten gering und effizient zu gestalten.“
Das hat ihn schon bei der 24-Stunden-WM 2022 zum Titel geführt, nun zählt er wieder zu den Favoriten.
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