Jagt Sieg bei der Tour

Rad-Star Roglic: „Das ist das Schöne am Leben“

Ausnahmekönner Primož Roglič will mit seinem neuen Radteam Red Bull-Bora-Hansgrohe zum ersten Mal in seiner Karriere die Tour de France gewinnen. Wenige Tage vor dem Start sprach der Slowene im Salzburger Hangar-7 mit der „Krone“ über den Einstieg des Milliardenkonzerns und seine Team-Kollegen. 

Mit seinem Team Red Bull-Bora-Hansgrohe soll es für Ausnahmekönner Primož Roglič endlich mit dem langersehnten Triumph bei der Tour de France klappen. Trotz des Trubels im Salzburger Hangar-7 im Rahmen der Teamvorstellung nahm sich der slowenische Superstar für ein schnelles „Krone“-Interview zwischen Tür und Angel Zeit.

„Krone“: Primoz, wenn Red Bull in den Radsport einsteigt, ist das für uns Medien eine riesengroße Sache. Wie ist das für dich?
Primož Roglič: Es ist ein Gamechanger, wenn so ein Unternehmen in den Radsport einsteigt. Wir pushen uns somit auf das höchste Niveau.

Du hast das beste Team des vergangenen Jahres (heuer unter dem Namen  Visma Lease a bike bekannt, Anm.) verlassen. Warum?
Es ist recht einfach: Um mit voller Unterstützung bei Rennen wie der Tour de France um den Sieg zu kämpfen. Am Ende der Karriere ist aber nicht unbedingt wichtig, welche Rennen man gewonnen hat oder nicht. Vielmehr ist es befriedigend zu wissen, dass man alles probiert hat. 

Am Mittwoch war der Olympiasieger und dreifacher Gewinner der Vuelta in Salzburg zu Gast.
Am Mittwoch war der Olympiasieger und dreifacher Gewinner der Vuelta in Salzburg zu Gast.(Bild: Andreas Tröster)
Zu den Teamkollegen des Slowenen zählt auch der Kärntner Marco Haller (links).
Zu den Teamkollegen des Slowenen zählt auch der Kärntner Marco Haller (links).(Bild: Christof Birbaumer)
Mit Red Bull auf der Brust will das World-Tour-Team zu den ganz Großen aufschließen.
Mit Red Bull auf der Brust will das World-Tour-Team zu den ganz Großen aufschließen.(Bild: Andreas Tröster)

Hast du das Gefühl, dass es deine letzte Chance auf den Sieg bei der Tour ist?
Das ist mir egal, darüber denke ich nicht nach. Am wichtigsten ist, dass ich bereit bin. Wir sind auf einem guten Weg und wir werden sehen, wie es läuft.

Wie siehst du die Verbindung zu deinen Teamkollegen Aleksandr Vlasov und Jai Hindley?
Es passt sehr gut. Wir sind Freunde und arbeiten professionell zusammen. Jeder hat seine Aufgabe zu erledigen.

Bist du vor solchen Rennen manchmal noch nervös oder angespannt?
Jedes Rennen ist anders. Du kannst nicht einmal die großen Rundfahrten (Tour, Giro und Vuelta, Anm.) miteinander vergleichen. Das ist aber auch das Schöne am Leben.

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