Schweigen ist Gold und reden sollte man nicht. Zumindest, wenn monströse Kreaturen durch New York stolzieren. Sam (Lupita Nyong´o) ist mit ihrem Kater unterwegs, als die Aliens auftauchen. Die können offenbar gar nichts sehen, sondern orientieren sich anhand von Geräuschen in ihrer Umgebung. Wer also einen Mucks macht, stirbt. Ein Überlebenskampf beginnt ... Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „A Quiet Place: Tag eins“.
New York sollte es werden: Sam (Lupita Nyong’o) ist im Big Apple unterwegs – und sie hat ihren gefleckten Kater Frodo mit dabei. Alleinsein liegt dem Schnurrer nicht! Und dann sind sie plötzlich da, diese monströsen Kreaturen, stürzen wie aus dem Nichts vom Himmel herab und bringen Tod und Chaos über die Megacity. Und sie orientieren sich ausschließlich anhand von Geräuschen, die sie wahrnehmen. Wer nur einen Mucks macht, hat sein Leben verwirkt.
Die bisherigen „A Quiet Place“-Filme rückten das Schicksal der Familie Abbott und ihr Überleben in einer postapokalyptischen Welt in den Mittelpunkt. „Tag eins“ darf nun als Prequel verstanden werden und katapultiert uns mitten in eine Alien-Invasion hinein, die wie das Jüngste Gericht über die Menschen kommt. Regisseur Michael Sarnoski (hervorragend sein Film „Pig“ mit Nicolas Cage!), der zusammen mit John Krasinski („A Quiet Place“, Teil 1 und 2) das Drehbuch schrieb, reizt unsere Urangst vor dem nicht Beherrschbaren genüsslich aus.
Dass der Sci-Fi-Thriller aufgrund seines Dialogmankos nicht in sterile Computerspielästhetik abgleitet, liegt an dem tollen Cast, zu dem neben der mimikstarken Oscarpreisträgerin Nyong’o etwa auch Joseph Quinn aus „Stranger Things“ zählt. Wetten, Sie werden es sich verkneifen, im Kino mit dem Popcorn-Sackerl zu rascheln?
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