Gegner Niederlande

Österreich? Trainer Koeman hat ganz andere Sorgen

Fußball EM
24.06.2024 19:56

Eine Nation fordert den Titel! Kritik für Niederlandes Nationalteam gibt es aber trotz vorzeitigem Ticket für das Achtelfinale. Ja, sogar über ein Stirnband wird bei „Oranje“ diskutiert ...

Manchmal würde Ronald Koeman am liebsten einen Hammer auspacken. Den echten, nicht einen seiner gefürchteten Weitschüsse.

„Habt ihr geglaubt, wir schlagen Frankreich 3:0, nur weil Mbappé fehlt? Wir haben vier Punkte, sind im Achtelfinale“, platzte Hollands Teamchef nach der Nullnummer der Kragen. Nicht nur wegen des vom VAR annullierten Simons-Treffers. Wegen der Journalisten. 5,4 Millionen Oranjes sahen die Partie live im TV. Alle erwarten sich die Neuauflage des Titel-Märchens von 1988 – und schönen Fußball, Unterhaltung!

„Wenn wir nicht den Titel holen, ...“
„Wenn wir nicht den Titel holen, werden die Kritiker wieder kommen“, weiß Koeman. Wobei immer alles hinterfragt wird. Die Zeitung „De Volkskrant“ verglich auch schon die Bewegung des Teams mit einem Wachsfigurenkabinett.

(Bild: Krone Kreativ)

Dazu gibt’s viele kuriose Nebenschauplätze, hat Koeman andere Sorgen als jetzt „nur“ Österreich. Natürlich wurde vor der EURO sein Skandal von 1988 wieder aufgewärmt, als sich der damalige Libero symbolisch seinen Hintern mit dem Trikot des deutschen Thon abwischte. Und beim 2:1 gegen Polen wurde der 61-Jährige ertappt, wie er seinen Finger, mit dem er in der Nase gebohrt hatte, abschleckt. Ein gefundenes Fressen für die sozialen Medien.

Noch absurder ist die Diskussion über das Frottee-Stirnband von Memphis Depay. „Kann man damit überhaupt köpfeln?“ Ein Tor in den letzten sechs Spielen spricht dagegen. Während Wout Weghorst stets von der Bank kommt, aber trifft.

Memphis Depay (Bild: AFP)
Memphis Depay

815-Millionen-Kader
Abwarten, wer gegen Österreich stürmt? Eines von vielen Luxusproblemen im 815-Millionen-Kader. Das Prunkstück ist das offensive Mittelfeld mit den Flügeln Gakpo (Liverpool) und Leverkusens Frimpong. Mit Xavi Simons als Dreh- und Angelpunkt im Zentrum. Barcelona will für den 21-Jährigen 100 Millionen Euro zahlen. Und Simons strotzt vor Selbstvertrauen: „Wir sind hier, um das Ding zu gewinnen. Es geht nur darum, ob wir als Mannschaft funktionieren.“ Das bezweifeln viele, weil Koeman in der EM-Quali gleich 37 (!) Spieler eingesetzt hat.

Einer, nämlich Gakpo, warnt vor Österreich: „Wir müssen auf den Ball aufpassen, sie pressen mehr als Frankreich. Da brauchen wir eine Balance.“ Die Kritiker lauern schon

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(Bild: KMM)



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