Szymon Wlodarczyk sieht seine Landsmänner im zweiten EM-Gruppenspiel vor einer großen Aufgabe! „Das ÖFB-Team wird respektiert. Die Polen wissen, dass die österreichische Nationalmannschaft unter Ralf Rangnick ein wirklich gutes Team ist. Wir unterschätzen sie nicht“, sagte der polnische Angreifer von Österreichs Fußball-Meister Sturm Graz vor dem Duell am Freitag in Berlin.
„Es gibt die Meinung, dass es gegen die Österreicher möglicherweise sogar schwieriger als gegen die Niederlande wird“, sagte Wlodarczyk noch vor dem EURO-Start. Trotz der erst über das Playoff fixierten Teilnahme würden die Leute in Polen an ein Weiterkommen aus der Gruppe glauben. „Ich glaube, die Top-2 werden schwierig, aber wir können um Platz 3 mitkämpfen.“
„Polen besteht nicht nur aus Lewandowski!“
Fraglich ist, ob Robert Lewandowski gegen Österreich aufläuft. Bei der 1:2-Niederlage gegen die Niederlande saß der Stürmerstar vom FC Barcelona trotz Muskelfaserriss auf der Bank. Wlodarczyk verwies auf das Teamgefüge. „Polen besteht nicht nur aus Lewandowski, es geht ums Team. Wir spielen gut defensiv, wir lassen nicht viel zu. Wenn wir noch ein paar Situationen mehr in der Offensive schaffen, haben wir ein richtig gutes Team.“
„Der Weg zur EURO war für unser Land sehr stressig!“
Eines, zu dem der U21-Teamstürmer zukünftig selbst gehören will. Mit Lewandowski wurde der 21-Jährige bereits vor seinem Wechsel von Gornik Zabrze zu Sturm im Vorsommer verglichen. In Graz sammelte er dann trotz früher Tore sukzessive weniger Einsatzminuten. Die EM verfolgt Wlodarczyk als Polen-Fan vor dem Bildschirm. „Der Weg zur EURO war für unser Land sehr stressig, sehr emotional. Ich hoffe, dass die Emotion nach dem Österreich-Spiel so sein wird, dass ich glücklich bin.“
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