„Krone“-Kommentar

Die Grünen krachen am echten Leben vorbei

Kolumnen
17.06.2024 06:00

Im allerletzten Moment haben es die Grünen also geschafft, halbwegs gesichtswahrend von der Koalition abzuspringen. Praktisch ist das egal. Die Regierung war schon vorher mausetot.

Bis zum Wahlsonntag in 15 Wochen können sich die Österreicher ab jetzt jede Menge Unsinn anhören. Schon seit den EU-Wahlen wirken einige Vertreter aus Politik und Medien, als wären sie aus ihren Komfortkörbchen gefallen. Aufgeregt wird gekräht: „Die Rechten kommen!“ Danach hypnotisieren sie sich selbst und murmeln trotzig: „Aber die Mitte hat gehalten.“

Beides ist Unfug. Die Rechten sind nicht jetzt gekommen. Sie sind schon die längste Zeit unter uns. Genau dort, wo früher die Mitte war. Mit letzter Kraft watscheln die lahmen Enten Scholz und Macron der europäischen Zeitenwende entgegen. Auf leisen Pfoten entwickelte sich ausgerechnet Italiens Ministerpräsidentin, die schlaue Postfaschistin Georgia Meloni, zur stärksten Kraft in Europa.

Grüne krachen am echten Leben vorbei
Österreichs Politik beschäftigt sich unterdessen mit sich selbst. Etwa ob es ein Duell (Kickl gegen Nehammer) oder einen Dreikampf gibt, weil die beiden kräftigeren Buben den Babler doch mitspielen lassen.

Die Grünen stehen nur am Spielfeldrand. Gewessler & Co. können mit ihren Wärmepumpen und Klimatickets in der schwarz-blau-roten Keilerei noch so die Musterschüler geben: Sie krachen am echten Leben vorbei. Wenige der Jüngeren denken an Wärmepumpen oder Klimatickets. Sie fragen, wie sie die Miete zahlen oder ihre Altersvorsorge finanzieren können?

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