Punkto Hospizwesen ist Oberösterrreich bundesweit Vorreiter. Deshalb wird am 15. Juli in Linz auch das bundesweit erste Tageshospiz eröffnet. Als wichtiger Service für Sterbenskranke und deren Angehörige, meist geht es um Krebspatienten.
„Bei diesem Projekt geht einem einfach das Herz auf, wenn man für die Oberösterreicher Gutes schaffen kann. Wir können dazu beitragen, dass das Lebensumfeld der Betroffenen wieder erweitert wird, während die pflegenden An- und Zugehörigen entlastet werden“ - so umreißt Cornelia Baumann, Leiterin des St. Barbara Hospiz Linz, wie ab 15. Juli das neue Tageshospiz funktionieren soll. In dem Linzer Hospiz gibt es bisher zehn stationäre Plätze. Sechs Tagesplätze kommen nun dazu. Ein zwanzigköpfiges Team kümmert sich um die Todgeweihten, zu 95 Prozent sind dies Krebspatienten.
20 Euro Kostenbeitrag pro Tag
Auch diese letzte Betreuung ist nicht gratis, pro Tag werden den Patienten 20 Euro Kostenbeitrag verrechnet. Dennoch ist das Tageshospiz eine begrüßenswerte, bundesweite Premiere, wie auch Gesundheitsreferentin LH-Vize Christine Haberlander betont: „Mit unseren starken Gesundheitspartnern arbeiten wir geeint an dem Ziel, schwer erkrankte Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens in einen schützenden Mantel einzuhüllen.“ Alle Spitalsträger und das Rotes Kreuz sind involviert. Bis zum Jahr 2027 sollen landesweit, aufgeteilt auf fünf Standorte in den Städten, 40 stationäre und 30 Tageshospizplätze zur Verfügung stehen.
Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.