Sehr bitter! Der HC Hard unterlag im dritten und entscheidenden Finalspiel dem HC Linz mit 30:31(13:16, 27:27) in der Verlängerung geschlagen geben, der Traum vom achten HLA-Meisterliga-Titel platzte.
Die restlos ausverkaufte Sporthalle am See bildet eine fantastische Kulisse für das entscheidende Finalspiel zwischen HC Hard und dem HC LINZ. Die Zuschauer stimmten sich schon lange vor Anpfiff der Partie lautstark ein und verwandeln die Teufelsarena in einen wahren Hexenkessel.
Was für die Roten Teufel am Schluss aber nicht reichen sollte. In einer hochklassigen Partie hatten die Linzer schon die Nase vorn. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich Hard heran, 20 Sekunden vor der Schlusssirene verwandelte Ante Tokic einen Siebenmeter zum 27:27-Ausgleich, brachte die Teufel damit in die Verlängerung. Die Halle tobte.
Kapitän Dominik Schmid, der wie auch Luca Raschle und Frederic Wüstner seine Karriere nach dem Finale beendete, brachte sein Team durch einen Doppelschlag in Führung (29:27). Musste dann aber mitansehen, wie Linz sich noch einmal aufbäumte, das Duell schlussendlich für sich entschied.
„Unser Ziel war es, dass wir alles auf die Platte hauen, mit Mut spielen, nach vorne spielen und das heute einfach nochmals genießen zusammen. Ich glaube, das haben wir gemacht und dann kann man sich am Ende auch nicht viel vorwerfen“, sagte Schmid, „mit ein bisschen Abstand können wir das sicher ein bisschen mehr genießen, aber jetzt überwiegt natürlich die Enttäuschung über die Niederlage. So ein Abschluss ist natürlich schade, aber ich blicke trotzdem positiv auf meine Karriere und die Saison zurück. Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, das war heute Gänsehaut pur. So eine Kulisse sucht seinesgleichen in ganz Österreich. Es war einfach ein Finale würdig.“
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