Zwei Best-of-5-Matches binnen zwei Tagen waren zuviel. In der dritten Runde der French Open ereilte Sebastian Ofner mit 6:3, 4:6, 4:6, 1:6 gegen Corentin Moutet das Aus. Für das gesamte Turnier zog er freilich dennoch zufrieden Bilanz. „Mein Level kommt immer weiter oben an“, findet Ofi und blickt schon freudig der Rasen-Saison entgegen.
Trotz der Viersatz-Niederlage strahlte Ofner über das ganze Gesicht. „So ein Match mit so einer Atmosphäre erlebt man nicht oft.“ An guten Erinnerungen, die er aus Paris mitnimmt, mangelt es wahrlich nicht. Schließlich waren auch seine ersten beiden Partien ganz besonders.
Mit der dritten Runde verteidigte der Steirer zwar nicht ganz die Punkte aus dem letzten Jahr, fällt damit in der Weltrangliste knapp aus den Top 50, in der Jahreswertung spielte er sich dafür deutlich nach vorne, wird wohl vorn Rang 77 auf 62 springen. Die Qualifikation für Olympia, auch ein großes Ziel in dieser Saison, hat er damit endgültig geschafft.
„Stuttgart, Halle, Wimbledon fix“
Zunächst geht es aber auf Rasen. Dabei will Ofner diese an sich kurze Saison möglichst ausgiebig nutzen. „In Stuttgart und Halle starte ich fix, dann vielleicht Mallorca und dann natürlich Wimbledon.“ Auch nicht schlecht: 158.000 Euro kommen dank der dritten Runde auch auf Ofners Konto hinzu. Damit kann er sich weiter Top-Unterstützung leisten.
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